Sozialpraktikum

 

Beim Sozialpraktikum wirken einzelne Führungskräfte bzw. Mitarbeiter für z. B. eine Woche in einer sozialen Einrichtung mit. Sie helfen im Aids-Hospiz, in der Gefängnissozialarbeit, bei der Sozialarbeit auf dem Drogenstrich, in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung, in der Suchthilfe u.ä.m. mit. Typisch für dieses Sozialpraktikum ist, dass Mitarbeiter in unmittelbaren Kontakt mit Klienten sozialer Arbeit treten. So lernen Beschäftigte andere Lebenswirklichkeiten kennen, werden für soziale und zwischenmenschliche Probleme sensibilisiert und erweitern damit ihre soziale und kommunikative Kompetenz. So kann z. B. ein einwöchiges Sozialpraktikum in der Suchthilfe Führungskräften dazu verhelfen, zukünftig frühzeitig und konstruktiv auf alkoholkranke Mitarbeiter zuzugehen.

Die Fähigkeit, mit konfliktbeladenen zwischenmenschlichen Situationen sensibel und differenziert umzugehen, steigt. Durch die ungewohnten Begegnungen gewinnen Mitarbeiter an Offenheit und persönlicher Stärke, sie steigern ihre Kommunikationsfähigkeit, ihre Flexibilität und ihr Improvisationsgeschick. Sie verbessern ihre Team- und Konfliktfähigkeit.
Führungskräfte mit solchen Praktikumserfahrungen prägen das soziale Klima einer Firma positiv.